Aktuell

Die Zauberflöten haben Rheinweh

„Rheinweh“ – ist das ansteckend? Keine Bange, die Zauberflöten müssen nicht ins Krankenhaus. Aber behandlungsbedürftig ist es doch, dieses „Rheinweh“, das einen überkommt, wenn man das Leben am und auf dem Rhein liebt – und zugleich darunter leidet. Denn auf dem Rhein, auf einem alten Passagierschiff, das mitsamt seiner Besatzung auch schon bessere Tage gesehen hat, befällt unsere Sänger diese sonderbare Krankheit. Auch wenn es nicht um Leben und Tod geht – um Gehen oder Bleiben geht es schon. Und wenn dann noch ein etwas untypischer Flaschengeist ins Spiel kommt, bleiben turbulente Verwicklungen, unerwartete Begegnungen und ein grandioser Untergang nicht aus. Aber mehr wird nicht verraten…

Ihr „Rheinweh“, das irgendwo zwischen Zahnweh und Fernweh angesiedelt ist, behandeln die 40 Sänger aus Kölns größtem Chor schwuler Männer mit Stimmgewalt und viel Bewegung. Kölsche Tön und unvergessene Rheinmelodien, bewährte Schlager, klassische Klänge und aktueller Chartpop – all das wird frisch und frech interpretiert und im gewohnten Zauberflöten-Sound präsentiert: mal acapella, mal mit kompetenter Klavierbegleitung von Andreas Link und seit 2008 unter der Leitung von Carsten Wüster. Choreografie und Regie verantworten Ralf Borgartz, Arne Hoffmann und Elke Berges.

Das zehnte abendfüllende Programm der Zauberflöten hat am 21. April 2018 seine Uraufführung im Comedia Theater in Köln gefeiert. Kurzum: „Rheinweh“ zum Genießen…

Karten können unter „Termine“ bestellt werden.


Bild: Gerd Sender

Kommentare sind geschlossen.